| Donaukraftwerk Wien-Freudenau | |
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Das obere Bild zeigt das Donaukraftwerk Wien-Freudenau flußaufwärts vom Kraftwerk von der Donauinsel aus. Links die Wehranlagen, rechts das Krafthaus. Unten: Links die beiden Schleusenkammern, der hell erscheinende Bauteil wieder das Krafthaus des Kraftwerks mit den sechs Turbinen, links die Wehranlagen, mit denen denen die Wasserhöhe reguliert werden kann.
The upper picture shows the Danube power station Wien-Freudenau the
River upwards from the power station of the Danube island. To the left
the dam plants, to the right the power station. |
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Das Donaukraftwerk Wien-Freudenau verfügt über zwei
Schleusenkammern, um Schiffen über die Staustufe von acht Metern
zwischen "Oberwasser" und "Unterwasser" hinwegzuhelfen. Ungefähr 25
Minuten dauert dieser Vorgang. Um bei einzelnen oder kleinen Schiffen nicht die ganze Schleusenkammer (275 Meter lang und 24 Meter breit) fluten und entleeren zu müssen und dabei unnötig Wasser zu verlieren, kann die Schleusenkammer in der Mitte geteilt werden. The Danube power station Wien-Freudenau
has two lock chambers in order to help to ships over the jam stage of
eight meters between "upper water" and "run-off water". This process
lasts about 25 minutes. |
| Besichtigung: Im "Stromhaus" (Bild rechts) vom Kraftwerk Wien-Freudenau an der Freudenauer Hafenstraße wird man mit Ausnahme vom Jänner und Dezember freundlich empfangen. Computerspiele und Videos informieren über Elektrizität im Allgemeinen und das Donaukraftwerk Wien im Speziellen. Werksbesichtigungen gibt es an Sonn- und Feiertagen um 14 Uhr (Eintritt 5 Euro pro Erwachsener), sofern man keiner angemeldeten Gruppe angehört. Inspection: |
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Das Krafthaus des Kraftwerks Freudenau an der Donau
in Wien. Hier in der riesigen Halle befinden sich in den sechs riesigen Kästen die hydraulischen Steuereinheiten für die Schaufelräder der 6 horizontal eingebauten Kaplan-Turbinen (benannt nach deren österreichischen Erfinder Viktor Kaplan) sowie der Klappen, welche den Wasserdurchlauf durch die Turbine regeln.
The power station of the power station Freudenau at the
Danube in Vienna. |
| Die Schaltzentrale des Laufkraftwerkes Wien-Freudenau. Ein Mann allein hinter kugelsicherem Glas mit zahlreichen Computer-Monitoren und einer Turbinenleistung von 172.000 kW. Die Stromrechnung für die Computer dürfte hier wohl keine Rolle spielen. The control room of the run
power station Wien-Freudenau. |
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| Oben links ein Foto von einer Schautafel mit einem
Querschnitt durch das Laufkraftwerk Wien-Freudenau. Rot eingezeichnet der wasserumströmte Maschinensatz (Generator plus Turbine). Bei den beiden Bildern rechts stehen wir unterhalb der Donau, die hier durch insgesamt 6 solcher Rohre mit ungefähr 8 Metern Durchmessern hindurchrauscht. Im Inneren dieser Rohre befindet sich je ein Maschinensatz mit einem Laufraddurchmesser von etwa 7,5 Metern Durchmesser. Mit dem hydraulisch betätigten orangefarbenen Ring und den daran befestigten Armen werden die Klappen betätigt, mit denen der Wasserdurchfluss je nach Bedarf und Wasserangebot reguliert wird.
Up to the left a photograph of an illustrated chart with
a sectional view through the |run power station Wien-Freudenau. |
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Am 22. Oktober 1996 - vier Jahre nach Baubeginn und zwei
Jahre vor der offiziellen Eröffnung und Aufnahme des Vollbetriebs des
Laufkraftwerks Wien-Freudenau - kam es zur Katastrophe. Die Donau führte Hochwasser, als das slowakische Schubschiff Dumbier die Schleusenanlage nicht erreichte, sondern von der Strömung zu den vier Wehrfeldern getrieben wurde. Dort wurde das Schiff durch eines der Wehre durchgespült und völlig zerstört. Von der neunköpfigen Besatzung überlebte nur ein Mann schwerverletzt. Erst im Frühjahr 1997 gelang es nach zahlreichen Pannen und Fehlschlägen, die Dumbier (benannt nach einem 2043 Meter hohen Berg in der Slowakei) zu heben, ein Prozess folgte. Heute erinnert an jenem schicksalhaften Wehr eine Gedenktafel in slowakischer und deutscher Sprache an das Unglück und die Toten. On the 22nd October 1996 - four years
after start of building and two years before the official inauguration
and start of the full run of run power station Wien-Freudenau - it
resulted in the disaster. |
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